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... 5 Gemeinden treffen sich zum Austausch

Mit dem Ziel zusammenzuwachsen...

Pfarrer*innen und Kirchenvorstands-Mitglieder aus der Andreasgemeinde, der Matthäusgemeinde, der Paulusgemeinde, der Petrusgemeinde und der Stadtkirchengemeinde ka- men am 30.10. von 9:30 bis 14:00 Uhr zusammen, um über eine gemeinsame Region zu sprechen.

Am Ende waren alle Beteiligten nach dem knapp fünfstündigen Treffen recht zufrieden mit der gemeinsamen Arbeit: „Wir sind ein gutes Stück vorangekommen. Es herrschte eine sehr vertrauens- volle Atmosphäre.” Pfarrer*innen und Kirchenvorstands-Mitglieder aus der Andreasgemeinde, der Matthäusgemeinde, der Paulusgemeinde, der Petrusgemeinde und der Stadtkirchengemeinde kamen am 30.10. von 9:30 bis 14:00 Uhr zusammen – wenn das kein Zufall ist, am Tag vor dem Reformationstag – um sich über weitreichende Veränderungen ihrer Gemeindestrukturen auszutauschen. Ort war das wunderbare Gemeindehaus der Petrusgemeinde, begleitet wurde der Vormittag von zwei Vertreter*innen des IPOS (Institut für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision) sowie Pfarrer Thomas Eberl aus dem Regionalbüro der EKHN.

Worum geht es? Unabhängig von dem Prozess EKHN 2030 mit dem geplanten geänderten Regionalgesetz zur Bildung von Nachbarschaftsräumen sehen die fünf Kirchengemeinden die Notwendigkeit und Chance einer engeren Zusammenarbeit und sind deshalb aufeinander zugegangen. Im diesem ersten Austausch der Pfarrer*innen und der KV-Mitglieder, dem bereits Gespräche der Pfarrer*innen vorausgegangen waren, wurde vieles klarer: Eine stärkere Kooperation, ja ein Zusammenschluss in welcher genauen Form auch immer kann die Chance bieten, sich inhaltlich stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, sie kann das wachsende Verwaltungsgeschäft verschlanken, sie bietet den einzelnen Gemeinden die Chance, ihr jeweiliges Profil zu schärfen und auszubauen und andererseits anderes den Gemeinden zu überlassen, die in anderen Bereichen ihre Stärken haben. Letzteres wurde umso anschaulicher und greifbarer, als die fünf Gemeinden sich mit ihren Besonderheiten den anderen vorstellten und miteinander ins Gespräch kamen. So lässt sich in einem solchen Verbund der fünf Gemeinden sehr gut ein tragfähiges und konstruktives Zusammenwirken der doch sehr unterschiedlichen Ausprägungen durch die unterschiedlichen Standorte und Zielgruppen und damit auch unterschiedlichen Schwerpunkte vorstellen.

Die Ernsthaftigkeit des Projekts wurde nicht zuletzt in den sehr konkreten Vereinbarungen deutlich, die am Ende des Vormittags getroffen wurden: So soll bis Ende des Jahres eine Steuerungsgruppe gebildet werden aus den Pfarrer*innen der Gemeinden und je zwei Vertreter*innen der Kirchenvorstände aller fünf Gemeinden. Es sollen Gemeindeversammlungen für die Auseinandersetzung mit diesem Thema genutzt werden, zu denen auch die anderen Gemeinden eingeladen werden. Es soll ein Stammtisch eingerichtet werden, zu dem Mitglieder aus allen fünf Gemeinden eingeladen werden. Insgesamt ist angedacht, den gesamten Prozess durch das IPOS begleiten zu lassen. Schließlich wurde die Verabredung getroffen, die Öffentlichkeitsarbeit punktuell zu koordinieren. Hier bildet dieser Bericht einen Anfang und wird in allen fünf Kirchengemeinden im Gemeindebrief, in Schaukästen oder auf der Homepage veröffentlicht.

Das Zusammentreffen war insgesamt von einem enormen Schwung geprägt, Bedenkenträger waren kaum zu hören. Allerdings werden die tatsächlichen Stolpersteine und Hürden natürlich in der weiteren Arbeit nicht verborgen bleiben. Ein sehr positiver Anfang ist gemacht und lässt sehr hoffen für den weiteren Weg!

Annette Laakmann (Stadtkirchengemeinde) und Regine Lehmann (Petrusgemeinde)


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